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Band:   Desert Planet | CD (2005) MP3   Real Media Stream
Release:   Mario Built My Hot Rod MP3   Real Media Stream
Bestell-Nr.:    9pm 030 | Brokensilence 4211 Infos:   Presseinfo JPG downloadPDF download
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Desert PlanetDESERT PLANET
- Mario Built My Hot Rod


Ohne hier auf Klischees herumreiten zu wollen – es scheint aber tatsächlich so zu sein das in den tristen Einöden und endlosen Polarnächten finnisch Lapplands eine ganz eigene Spezies von Musik- schaffenden zugange ist. Zu eben dieser zählt zweifelsohne das Elektro-Projekt (oder doch Band?) Desert Planet. Seit mittlerweile fünf Jahren bastelt das Duo, bestehend aus Jukka Tarkiainen und Jari Mikkola, an seinem ganz eigenen, mächtig tanzbaren Sound. Was die beiden offensichtlich besonders fasziniert sind die mittlerweile schon geradezu legendären 8-Bit Sounds antiquierter Amiga und Commodore-Gerätschaften aus der Frühzeit elektronischen Musizierens. Mit wohligem Frösteln erinnern wir uns an die musikalischen Eindrücke die „Space Invaders“, „Pacman“ und wer sich da sonst noch so im Arcade und C 64 Universum tummelte, hinterlassen haben. Desert Planet basteln sich aus diesem Rohmaterial (mit allerdings deutlich zeitgemässerem Equipment) wunderbare Elektro-Spacepunk Hymnen mit verblüffendem Erkennungswert zwischen Disko-Trash und 8-Bit-Easy Listening. Auch wenn man das in diesem Zusammenhang nicht unbedingt vermuten würde – hier sind zwei ausgefuchste Pop-Songwriter am Werk die den Gaul von der Amiga-Seite her aufzäumen und das tun die beiden auf diesem Album in beängstigender Perfektion. Nicht ganz verwunderlich wenn man weiß das dieses skurrile Duo bereits drei full-length Alben auf dem Kerbholz hat, die mit weltweit beachtlichen Verkaufszahlen aufwarten können und Desert Planet zu einer festen Größe der internationalen 8-Bit Community mutieren liessen.
Und das obwohl man die beiden eigentlich nicht zu den Puristen der Szene rechnen kann (im Hause Desert Planet wird dann doch mit Apple gearbeitet). Das nun vorliegende Album setzt dem bisherigen Schaffen von DP eine (vorläufige) Krone auf. Die Kompositionen spielen gekonnt mit den Attributen einer Videospiel-Ästhetik (allein die Titel sind großartig) und sind doch immer fein austarierte Popmusik. Als besonderes Schmankerl dürfen die Gastauftritte der Kollegen von Eläkeläiset („Granny Hunt“), Aleksi „Heatbeat“ Eeben (legendärer 8-Bit Mucker auf „Breakout Button“) und sogar Custom Drummer (aka. Tomi Leppänen von Aavikko auf „She-Creatures Of The Dry Sea“) gewertet werden. Das sich dergestaltes Nerdtum fast zwangsläufig auch im Programmieren eigener Spiele und dem Erstellen von höchst obskuren Videos äußert kann denn eigentlich auch kaum verwundern.

Sichtbarer Beweis dafür liegt mit dem Multimedia-Bonusteil des brandneuen Albums „Mario Built My Hot Rod“ vor (im Hause 9pm Records ist man seit dem Eintreffen des Masters nur noch am spielen...), der – auch dank der herrausragenden Cover-Artwork - einen prächtigen Einblick in das Desert Planet Universum ermöglicht.

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