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Band:   Aavikko | CD (2004) MP3 :    Real Media Stream
Release:   History of muysic MP3 :    Real Media Stream
Bestell-Nr.:   INDIGO CD 50582 | 9pm 027 Infos:   Presseinfo JPG downloadPDF download
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AavikkoAAVIKKO
- history of muysic

selected non-album material 1995-2003


Ein Leckerbissen der ganz besonderen Art stellt diese umfassende Werkschau der "Yamaha-Boys from Siilinjärvi", Aavikko, dar. Für all jene, die es verpasst haben diesen bislang nur auf Tourkonzerten der Band oder eben in Finnland erhältlichen, Überblick ihres Schaffens von 1995-2003, zu erstehen. Diese - sagen wir mal "Best-Of" - muß sowohl das Herz jedes Aavikko-Fans um etliche Puls-Schläge schneller gehen lassen, als auch jeden Quereinsteiger in höchstes Verzücken versetzen. Hier finden sich die wirklich trashigen Casio-Core Kracher der Anfangstage ebenso wieder wie auch deutlich gediegener produziertes Material aus der letzten Zeit. Wer Aavikko bisher nur am Rande wahrgenommen hat kann sich erstmals ein genaueres Bild dieser finnischen Ausnahme Instrumental-Pop Formation machen. Einer Band die in ihrer Geschichte mit sowohl einer John Peel Session, Auftritten in der New Yorker Knitting Factory als auch diversen Touren durch Russland, die Staaten und ganz Europa aufwarten kann. Kaum zu glauben das die Jungs aus dem verschlafenen finnischen Nest Siilinjärvi stammen. Endlich ist die nur auf Vinyl erschienene Debüt-Single von Bad Vugum Records wieder erhältlich und genauso komplett gibt es auf dieser liebevollen Zusammenstellung ein Wiedersehen mit der ganzen „Oriental Baby”-EP. Wie das meiste auf „History Of Muysic” schon lange vergriffen oder, wie andere Titel, bisher nur auf Vinyl veröffentlicht. Apropos Vinyl: wer nicht das Glück hatte die brillante Split-7” von Aavikko und Felix Kubin bei einem der Konzerte zu erwerben kann jetzt zuschlagen! Die ist nämlich ebenso auf dieser „History of...” vertreten wie die Aavikko- Interpretation der Stereo Total - Nummer „Holiday Inn” und dem Aavikko-Thema der finnischen TV-Serie „Kumman Kaa”.

Letzteres toppte übrigens drei Monate lang die finnischen GSM-Klingelton Charts für Handys. Aber nicht genug – zwei völlig zu unrecht bislang unveröffentlichte Outtakes aus dem „Derek”-Album dürften für helle Begeisterung sorgen. Das absolute Highlight stellt allerdings der Titel „Eye Of The Leopard” dar: Aavikkos in Las Vegas (!) aufgenommene Zusammenarbeit mit dem afghanischen (!!) Schlagerstar (!!!) Kabar! Der erste Aavikko-Titel überhaupt mit Gesang und der ist auch noch ein Tanzboden-Feger wie er nicht schöner sein könnte. Diese Album, das ohne weiteres jedem 70er Jahre TV-Krimi unterlegt sein könnte, ist definitiv Pflicht für die nächste Disco-Surf-Party in Eurer heimischen Tiki-Lounge. Psychedelischer Monkey-Jazz zwischen Uneasy Listening und Electronic Exotica..
   
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